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Frost hatte sich über Nacht auf den Platz gelegt, so war es noch ein wenig rutschig auf dem Kunstrasen in Eppingen, als Trainer David Pfeiffer seine Mannschaft am Samstag zu einer ersten Einheit bat. Von den Zweikämpfen abgesehen, absolvierte der Verbandsligist VfB ein ganz normales Training.

"Die Jungs machen einen fitten Eindruck", sagte der Trainer zufrieden. Er selbst machte trotz Minusgraden in kurzen Hosen mit, damit es aufging. Immerhin 19 Spieler waren zum Auftakt dabei, was jedoch nicht darüber hinwegtäuschte, dass die Liste der Spieler, die an diesem Samstag fehlten, lang war.

Bittere Wechsel für Eppingen

Während drei Akteure aus privaten oder beruflichen Gründen passten, ist die Liste der verletzten sowie angeschlagenen Spieler länger. Hinzu kommen - auch das schmerzt den VfB - mehrere Spieler, die gar nicht mehr kommen. Mit Christovalantis Terzopoulos, Marco Krause und Jan Friedrich haben sich drei Spieler im Winter einen neuen Verein gesucht. Im Fall von Krause verständlich, den es beruflich nach Crailsheim gezogen hat. Die anderen Wechsel aber stoßen den Verantwortlichen in Eppingen bitter auf.

"Ich bin insofern überrascht, dass beide für eine Saison zugesagt haben", versuchte es der Sportliche Leiter Oliver Späth diplomatisch auszudrücken. Sein Trainer fand deutlichere Worte. "Klar bin ich enttäuscht, vor allem von Christovalantis." Sowohl den Torhüter als auch Friedrich hatte er gebeten, die Saison durchzuziehen. "Aber da war keine Bereitschaft da." Terzopoulos hatte angesichts der Konkurrenz offenbar um seine Einsatzzeit gefürchtet. "Er wusste aber um die Situation und ich hätte ihm eine faire Chance gegeben." Daran glaubte der 21-Jährige offenbar nicht und schloss sich nun Bruchsal an. Friedrich wechselte nach Flehingen.

Alle drei Spieler sind zu ersetzen

So ärgerlich das Ganze auch ist: Alle drei sind zu ersetzen, Friedrich, der zuletzt lange verletzt war, sowie Krause spielten eine untergeordnete Rolle. Und mit Kai Sauer und Murat Zeyrek ist der VfB auf der Torhüterposition gut aufgestellt.

Um einiges schwerwiegender ist ein Verlust, den keiner auf der Rechnung hatte: Florin Pop steht dem VfB nicht mehr zur Verfügung. Weil die Freundin des Rumänen nicht nach Deutschland ziehen möchte, ist er in die Heimat zurückgekehrt. "Ein herber Verlust, Florin ist einer, der einfach den Unterschied in dieser Liga ausmachen kann ," sagt Pfeiffer. Damit nicht genug, mussten die Eppinger eine weitere Hiobsbotschaft verkraften: Manuel Hecker fällt weiterhin aus. Nach einem Kreuzbandriss war der Kapitän eigentlich schon auf dem Weg der Besserung, hatte auch wieder mit dem Team trainiert.

Kapitän Manuel Hecker muss erneut unters Messer

Allerdings machte das Knie dann Probleme. Eine abermalige Untersuchung ergab: Knorpelschaden. "Ich muss noch einmal operiert werden", sagte Hecker. Der Eingriff findet bereits am 1. Februar statt, frühestens in der Sommervorbereitung ist wieder an Fußball zu denken. "Von Manus Rückkehr hatte ich mir sehr viel erhofft", sagt Pfeiffer. Er war als Fixpunkt in der Zentrale eingeplant, einer, der dem Eppinger Spiel Stabilität verleihen sollte. Zumal mit Fabian Kirsten ein weiterer Sechser mit Knieproblemen ausfällt.

Pfeiffer glaubt an die Qualität des Kaders

Trotz der negativen Nachrichten: Der VfB scheint keine neuen Spieler zu holen. "Klar sind Verstärkungen immer willkommen", sagt der Trainer. "Aber wen kriegt man im Winter schon, der uns wirklich weiter hilft?" Zumal Pfeiffer keine Zweifel am Kader hat. "Die Qualität ist da, um sich von da unten abzusetzen." Entscheidend seien Laufbereitschaft, Disziplin, Wille. "Uns hat die letzte Konsequenz gefehlt. Wir müssen uns das Glück verdienen", sagt Pfeiffer.

Teilnehmerfeld steht Bad Rappenau/Berghausen/Mingolsheim. Schlag auf Schlag ging es am vergangenen Wochenende bei den Qualifikationsturnieren der Frauen für die Badische Endrunde am 16. Februar in der Pattberghalle Mosbach. Der Startschuss für die Qualifikation fiel am Samstagnachmittag in der Sporthalle Bad Rappenau für die Oberliga- und Verbandsligateams. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ sicherten sich die Damen des Karlsruher SC mit 15 Punkten aus fünf Spielen souverän Platz 1. Ebenfalls für die „Badischen“ qualifiziert haben sich der TSV Amicitia Viernheim, der SSV Waghäusel und der TSV Neckarau durch das Erreichen der Plätze 2-4. Weiter ging es am Samstagabend mit dem Qualifikationsturnier Mittelbaden in der Pfinztalhalle Berghausen. Dabei setzten sich die SpG Büchig/Neibsheim und der ASV Hagsfeld (Gruppe 1) sowie der VfB Bretten und der FSV Eisingen (Gruppe 2) als Bestplatzierte in ihren Gruppen durch und zogen so ins Halbfinale ein. In zwei knappen Partien bezwang die SpG Büchig/Neibsheim den FSV Eisingen mit 3:2 nach Siebenmeterschießen. Der VfB Bretten setzte sich mit 1:0 gegen den ASV Hagsfeld durch. Im Finale sicherten sich die Brettener Mädels durch einen 2:0-Erfolg den Sieg im Qualifikationsturnier. Die unterlegene SpG Büchig/Neibsheim erhält jedoch genau wie der VfB Bretten einen Startplatz für die Badische Futsal-Meisterschaft am 16. Februar. Die letzten beiden Teilnehmer machten die Frauen aus der Region Rhein-Neckar am Sonntag in der Schönbornhalle in Mingolsheim unter sich aus. Für die Halbfinals qualifizierten sich der 1. FC Mühlhausen, der SSV Waghäusel 2 (Gruppe 1), die SG St. Leon/Mingolsheim sowie der ASV Eppelheim (Gruppe 2). Die beiden Gruppensieger 1. FC Mühlhausen und SG St. Leon/Mingolsheim zogen dann auch ins Finale ein und sicherten sich dadurch die letzten beiden Startplätze für die „Badischen“. Das Finale gewann der 1. FC Mühlhausen mit 2:0. Die acht qualifizierten Teams spielen am 16. Februar ab 16 Uhr in der Pattberghalle Mosbach um den badischen Futsal-Meistertitel der Frauen. Foto: VfB Bretten (Quelle: bfv)

Es hat nicht viel gefehlt: Und es hätte keinen Gewinner des Kraichgau-Stimme-Cup gegeben. Nicht einmal ein Finale. Nach einem Eklat im Halbfinale wollte der SV Reihen das Endspiel zuerst nicht mehr spielen.

Schuld daran war ausgerechnet ein Spieler der gastgebenden SpG Kirchardt. Nach dem verlorenen Halbfinale hatte er die Fassung verloren und im Aufgang zum Foyer der Sport- und Festhalle einen Reihener Spieler mit flacher Hand geschlagen.

Der Spielausschussvorsitzende der SpG Kirchardt war außer sich

Wer es nicht gesehen hatte, der konnte es zumindest klatschen hören. So wie Thomas Hafner: Der Spielausschussvorsitzende der SpG Kirchardt war außer sich − und schritt ein. "Da rennst du dir vier Monate lang die Hacken ab, damit du genügend Mannschaften zusammenbringst und dann sowas." Er schnappte sich den Übeltäter, einen Winterneuzugang, und warf ihn aus der Halle. Um sich danach zu bemühen, die Wogen zu glätten. Um das vorzeitige Turnierende noch zu verhindern.

Hafner fing den Co-Trainer des SV Reihen auf dem Weg in die Kabine ab, wo sich der Kreisligist über sein weiteres Vorgehen beraten wollte. "Seid so gut", flehte er Martin Schenk an, der in Kirchardt selber schon Trainer war. Unterdessen wartete Finalgegner Türkiyemspor Obereisesheim in der Halle geduldig. Jenes Team, dessen Spieler Ende Dezember beim Turnier in Bad Rappenau von einem Zuschauer mit einem Faustschlag niedergestreckt wurde.

"Es tut weh, wenn ich sowas sehe", sagte Spielertrainer Massimo di Mauro und versicherte, Reihen die nötige Zeit zu geben. Der SV entschloss sich aber recht schnell, das Finale zu spielen. "Wir wollen es uns nicht kaputtmachen lassen", sagte Schenk, dessen Team damit schon vorm Finale als moralischer Sieger feststand.

Entscheidung im Neunmeterschießen

Am Ende schnappte sich Reihen den Titel, setzte sich 6:5 nach Neunmeterschießen durch, nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Die Freude war angesichts des Eklats beim Sieger groß, von Genugtuung jedoch wollte Martin Schenk nicht sprechen. "Für das, was da passiert ist, kann weder der Veranstalter noch unser Finalgegner was." So wollte der Co-Trainer des SV Reihen auch nicht länger über "das Respektlosteste, was es gibt" sprechen. "Solchen Leuten gehört keine Aufmerksamkeit."

Viel lieber zollte er seinem Team Respekt, das niemand auf der Rechnung hatte. "Wir uns selber ja auch nicht." Aber schon in der Vorrunde ließ Reihen aufhorchen, setzte sich in der starken Gruppe C durch − unter anderem gegen den Gastgeber. Schon im letzten Spiel in der Gruppe war der spätere Übeltäter der Gastgeber auffällig geworden, soll nach Auskunft mehrerer Beobachter, darunter ein Schiedsrichter, einen Gegner angespuckt und mit dem Ellenbogen zugeschlagen haben. "Das ist zum Kotzen, so macht das keinen Sinn", sagte Hafner, der auch die Vorkommnisse in Bad Rappenau miterlebt hatte. Geht es nach ihm, ist der Übeltäter Spieler der SG gewesen.

Sonst war es ein faires Turnier

Der Sport geriet beinahe in den Hintergrund: Dabei war das Turnier absolut fair. Und spätestens ab dem Halbfinale auch spannend. Drei der letzten Spiele wurden vom Punkt entschieden − zum Leidwesen von Obereisesheim. Hatte das Team von di Mauro im Halbfinale gegen Türkspor Eppingen noch Glück, zog es im Finale den Kürzeren. "Aber wir haben den schönsten Fußball gespielt", sagte der Spielertrainer, der mit 13 Treffern auch der beste Torschütze des Turniers war. "Am Ende war es eine Lotterie."

Die hatte im Spiel um Platz drei die SG Kirchardt gewonnen; mit 7:6 gegen die Türken aus Eppingen. Die waren ohnehin die Minimalisten des Cups: Als Gruppendritter waren sie in das Viertelfinale eingezogen. "Abgesehen vom ersten Spiel haben wir gar nicht gut gespielt", gab Trainer Gökhan Sariisik zu. Trotzdem reichte es am Ende zu Platz vier. Immerhin: Mit Platz drei und dem Weiterkommen der zweiten Garnitur fiel das Fazit des Gastgebers positiv aus − trotz verpassten Titelverteidigung.

Gegen scheinbar übermächtige Gegner bei hervorragend besetzten Hallenturnier in Rauenberg Sieger Der Entega-Cup in Rauenberg ist eines der bestbesetzten Turniere der B-Juniorinnen in der Bundesrepublik. Dies zeigte auch schon die Gruppenauslosung, in der die Crailsheimerinnen gegen den Bundesligaersten SC Freiburg, den zweiten dieser Liga, die TSG Hoffenheim, den Schweizer Meister FC Zürich und den Tabellenvierten der Bundesliga West, nämlich die B-Juniorinnen von Borussia Mönchengladbach antreten mussten. Schon im Vorjahr erreichte das Team von Anika Höß mit dem sechsten Platz im Konzert der Großen einen Achtungserfolg und die junge Mannschaft wollte sich auch in diesem Jahr gut präsentieren. Gleich im ersten Spiel bekamen es die „Horaffen“ mit dem Turniersieger des Vorjahres, der TSG 1899 Hoffenheim, zu tun. Konzentriert ging man die schwere Aufgabe an und ließ die Gastgeber durch konsequentes Pressing nicht zur spielerischen Entfaltung kommen. So verschafften sich die Hohenloherinnen viele Ballgewinne und setzten erfolgreiche Konter und man führte nach sieben Minuten nicht unverdient mit 3:0. Doch dann stellte sich „Bruder Leichtfuß“ ein und nach weiteren sieben Minuten lag man zu Spielende mit 3:5 zurück. Dass das Team um Spielführerin Sophie Gronbach lernfähig ist, zeigte sich im zweiten Spiel. Gegen den SC Freiburg ging man das Spiel genauso konzentriert an und führte relativ schnell wieder mit 3:0 Toren. Diesmal brachte das Team das Ergebnis taktisch klug über die gesamte Spielzeit. Der Turnierfavorit war besiegt. Der FC Zürich begann taktisch mit der gleichen Variante wie die Crailsheimerinnen zuvor und es gab nur wenige Torchancen auf beiden Seiten. So trennte man sich 0:0. Wobei dieses Spiel zeigte, dass die Hohenloherinnen auch gegen körperlich hoch überlegene Gegnerinnen sich durchaus gut in Szene setzen konnten. Im letzten Gruppenspiel musste unbedingt ein Sieg gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren werden, um als Gruppenzweiter das Halbfinale erreichen zu können. Crailsheim fand gegen robuste Gegnerinnen aus dem Bergischen Land das richtige Mittel. Mit schnellen Kontern überwand sie zweimal die sonst stabile Abwehr der Borussen und gewann dieses Spiel verdient mit 2:0, da Carlotta Stark selbst einen platziert geschossenen Neunmeter der Gladbacherinnen toll parieren konnte. Das Halbfinale war erreicht. Als souveräner Gruppenerster war nun Sindelfingen der Gegner Crailsheims. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften und die Führung wechselte häufig. Nach einem 2:0 der Hohenloherinnen kam Sindelfingen stark auf und ging sogar 3:2 in Führung. Crailsheim glich aus und Sindelfingen konterte mit dem 4:3. Doch kurz vor Schluss gelang noch der 4:4 Ausgleichstreffer. Selbst der Stadionsprecher schwämte noch nach Turnierende von diesem spannungsgeladenen Spiel, das auch in der Verlängerung keinen Sieger fand. So musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Das wurde die Stunde von Torhüterin Jenny Schmitt. Sie hielt hervorragend und ließ keinen einzigen Treffer zu, während die Crailsheimerinnen alle drei Versuche erfolgreich abschlossen. Das Finale war erreicht. Gegner war wiederum Hoffenheim, die sich im Halbfinale gegen den SV Alberweiler klar durchsetzen konnten. Anders als im ersten Gruppenspiel agierten die Hoffenheimerinnen im Finale wesentlich vorsichtiger. Deutlich war der Respekt vor dem Crailsheimer Team zu spüren. Crailsheim hielt auch im letzten Spiel die Konzentration hoch und kam zu zwei blitzschnellen Kontern, die jeweils zu Toren führten. Das 2:0 brachten sie gut über die Zeit und waren auch die verdienten Siegerinnen in diesem Spiel, da sie kaum eine Torchance gegen die letztendlich resignierenden Hoffenheimerinnen zuließen. Neben der Überreichung des Siegerpokals wurde auch noch Crailsheims Torspielerin Carlotta Stark zur besten Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Nicht nur beide Torhüterinnen des TSV Crailsheim, sondern das gesamte Team trat bärenstark auf. Das gibt Hoffnung auf die Feldrunde, die bereits in vier Wochen (16.02.) gegen den FC Bayern München im Crailsheimer Schönebürgstadion beginnen wird. So spielte Crailsheim: Jennifer Schmitt, Carlotta Stark, Pauline Graf, Franka Ziegler, Maren Geschwill, Jule Wagner, Cora Heidinger, Chantal Halici, Sophie Gronbach, Kim Feyl, Marlen Schmelzle, Sofya Midler.
Karlsruhe/Kassel. Der Amateurfußballkongress vom 22.-24. Februar 2019 in Kassel stellt die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Vereine in ganz Deutschland. Ein entscheidendes Thema zur Entlastung der Clubs ist die Digitalisierung. Wie schon beim letzten Amateurfußballkongress 2012 ist die Basis, also Vertreter aus Amateurfußballvereinen, direkt eingebunden. In Diskussionen und Workshops bringen sie ihre Sichtweise aus der Praxis ein und können so zu praktikablen und hilfreichen Handlungsempfehlungen beitragen. Als ein Ergebnis des Kongresses 2012 wurde die schrittweise Umstellung von spielbetrieblichen Angelegenheiten auf die online-Anwendungen im DFBnet beschlossen. Mittlerweile werden beispielsweise 99 Prozent der Sportgerichtsvorgänge und 94 Prozent der Spielberichte online abgewickelt. Zum Ende der Saison 2017/18 kam dann das Ende des gedruckten Spielerpasses, der Dank DFBnet Pass Online nicht mehr notwendig ist. „Wir als Vereinsverantwortliche, die sich jede Woche um die Belange vor einem Spiel kümmern, sehen in Pass Online eine große Erleichterung“, betont Christian Kühner von der SG DJK/FV Daxlanden. Der Verein mit drei Aktivitätsmannschaften habe eine hohe Fluktuation an Spielern innerhalb der Mannschaften. Früher waren sie gezwungen, die Pässe und Passmappen an einen Ort zu bringen, damit dort die Betreuer für das folgende Wochenende alle Pässe richten konnten. Auch sei es sehr mühsam gewesen, Passbilder und Unterschriften zu besorgen. Kühner: „Durch Pass Online fallen die genannten Aufwände komplett weg. Das System Pass Online lässt sich allgemein sehr gut bedienen und ist nahezu selbst erklärend, auch für neue Betreuer.“ Durch die Pflicht ab dieser Saison die Spielerbilder online zu hinterlegen, wirkten auch die Spielberichte auf Fussball.de professioneller, da nicht nur die Spieldaten zu sehen sind, sondern auch die Spielerbilder, sofern man die Zustimmung der Spieler habe. „Unser Verein und alle Personen, die aktiv Pass Online nutzen, stehen dem modernen Ansatz weg von Spielerpässen auf Papier hin zu einem Online System inklusive online Spielerpässen sehr positiv gegenüber und begrüßen die komplette Umstellung auf Pass Online“, schließt Kühner. Welche Schwerpunkte in die nächste Zukunftsstrategie Amateurfußball einfließen, diskutieren die Delegierten dann im Februar. Aus dem bfv sind insgesamt elf Vertreter dabei, vier davon aus den Amateurfußballvereinen. Ka, 17.01.2019
Mosbach/Königsbach. Den Schiedsrichtermangel bekommen unsere Fußballkreise deutlich zu spüren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, bilden die Schiedsrichter-Vereinigungen Mosbach und Pforzheim auch in diesem Jahr wieder Neulinge aus. Jammern hilft nicht, anpacken ist angesagt: Aufgrund dessen bieten die SRvgg Mosbach und Pforzheim in den kommenden Wochen wieder Neulingslehrgänge an. Denn Nachwuchs ist unter den Schiedsrichtern stark gefragt. Und dieses Hobby bringt euch nicht nur sportlich weiter: Ihr übernehmt Verantwortung – nicht nur auf dem Platz – und könnt dadurch eure Persönlichkeit entwickeln. Ihr lernt, in Kürze schwierige Entscheidungen zu treffen. Ihr stärkt euer Selbstbewusstsein, trainiert Körper und Geist und helft fast nebenbei auch noch anderen dabei, ihren Sport ausüben zu können. Als Unparteiische steht Fair Play für euch an oberster Stelle – das macht euch zum Vorbild für Spieler, Trainer und Zuschauer. Ihr seid Teil eines Teams, werdet gefordert, aber auch gefördert: Mit Paten an eurer Seite erhaltet ihr die bestmögliche Unterstützung. Sowohl in Mosbach als auch in Pforzheim bekommt ihr in Theorie und Praxis die wichtigsten Grundlagen des Schiri-Daseins vermittelt. Neben dem richtigen Verhalten auf dem Platz bereiten euch die Lehrteams auf die administrativen Aufgaben als Schiedsrichter vor und ermöglichen euch interessante Einblicke in das Thema Gewaltprävention. Klingt gut? Dann nichts wie anmelden! SR-Neulingsausbildung Mosbach Start am Di 12.03.2019 um 18:30 Uhr im Sportheim des FV Mosbach Die weiteren Termine werden dann mit den Teilnehmern abgestimmt. Anmeldungen an Lehrwart Robin Siegl siegl.robin@t-online.de SR-Neulingsausbildung Pforzheim Sa/So 02./03.02.2019 Sa/So 09./10.02.2019 Sa/So 16./17.02.2019 im Sportheim des SV Königsbach Anmeldungen an Lehrwart Florian Kuppinger florian.kuppinger@badfv-pf.de Vorkenntnisse sind nicht notwendig, auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen. Junge interessierte Mädchen und Jungen können sich bereits ab 12 Jahren anmelden. KG, 17.01.2019
Karlsruhe. Bei der traditionellen Winterfeier ehrte der Badische Fußballverband in feierlichem Rahmen in der Sportschule Schöneck den Vorsitzenden des Satzungsausschusses Dr. Markus Schneider und Sven Wolf, bfv-Ansprechpartner für Homosexualität. Dr. Markus Schneider war seit 2004 Vorsitzender des Satzungsausschusses im bfv. Auch nach der Verleihung der Verbandsehrennadel in Bronze im Jahr 2012 bekleidete er das Amt noch knapp sieben weitere Jahre. Ende 2018 musste er der hohen Beanspruchung durch seinen Beruf Tribut zollen und sein Amt schweren Herzens niederlegen. bfv-Präsident Ronny Zimmermann: „‘Der Ball muss rollen‘– das war Markus‘ Motto. Deshalb war ihm immer wichtig, dass die in der Satzung verankerten Regelungen im Sinne des Fußballs ausgelegt werden und nicht stur an ihnen festgehalten wird.“ Nicht nur auf professioneller, sondern auch auf privater Ebene pflegen Zimmermann und Schneider einen freundschaftlichen Umgang. Umso schwerer fällt der Abschied. „Wir bedauern natürlich sehr, dass Markus sein Amt niedergelegt hat. Auch wenn die Gründe dafür absolut nachvollziehbar sind“, so Zimmermann, der Schneider herzlich für seine Verdienste dankte und ihm die silberne Verbandsehrennadel überreichte. Ebenfalls die Verbandsehrennadel in Silber erhielt Sven Wolf aus den Händen von Ronny Zimmermann. Der 38-Jährige engagiert sich bereits seit 20 Jahren bei seinem Heimatverein VfR Mannheim, wo er mittlerweile die Ämter des Presse- und Stadionsprechers, Webmasters, Spielleiters und Geschäftsführers in Personalunion vereint. Seit 2013 ist Wolf darüber hinaus im bfv offizieller Ansprechpartner für Homosexualität. „Auch Sven schätze ich nicht nur in seiner überaus wichtigen Funktion, sondern allen voran als Mensch“, bekundete Zimmermann in seiner Ansprache. Wolf werde als Kontaktperson für das Thema Homosexualität in ganz Deutschland gerne zu Rate gezogen, worauf sowohl er selbst, auch als der bfv mehr als stolz sein können. „Mit Sven Wolf haben wir einen kompetenten Ansprechpartner für dieses gesellschaftlich immens wichtige Thema. Danke für dein außergewöhnliches Engagement, mach weiter so!“, schloss Zimmermann mit den Ehrungen. Foto: Ehrung Sven Wolf (Quelle: bfv) KG, 17.01.2019
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