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Laufwege sind wichtig. Die besseren hatte gestern im Unterländer Bezirkspokalfinale der vergangenen Saison der SC Böckingen - vor allem beim Gang zum Elfmeterpunkt. Mit 6:4 nach Elfmeterschießen holte der Bezirksliga-Aufsteiger gegen den Beinahe-Bezirksliga-Absteiger SC Ilsfeld den Titel. Nicht immer gelang es beiden Teams, die Laufwege der anderen zu stören.

Hygienevorschriften werden sehr ernst genommen

Dafür wurden die Abläufe und Wege neben dem Platz in Biberach genau überwacht. Die Hygieneregeln wurden ernst genommen. Wer unterwegs keine Maske aufsetzte, wurde höflich darauf aufmerksam gemacht.

Dass die Böckinger am Ende die Trophäe in Empfang nahmen, war der besseren Spielanlage, aber in erster Linie dem Matchglück geschuldet. Denn dieses vermisste SCI-Spielertrainer Karim Mahmoud. Vor dem dramatischen Finale des Finales hatte der SC Böckingen zunächst alles im Griff. Bis auf Torben Hierl. Er konnte zu keinem Zeitpunkt gestoppt werden. Nach einer Viertelstunde ging er im Strafraum zu Boden. Die Ilsfelder hätten nur zu gerne einen Elfmeterpfiff gehört, doch der blieb aus. Auch ein Punkt in Sachen fehlendem Matchglück.

Böckingen kombiniert, ist aber ineffizient

Bis dahin hatte der SCB gut kombiniert, ließ aber das Tempo vermissen, um die gut stehende Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Die Drangphase ging weiter, das 1:0 schossen aber die meist abwartenden Ilsfelder. Hierl setzte sich durch und zog in der 27. Minute einfach ab. Schon acht Minuten darauf fiel der Ausgleich: Thomas Muth kam zum Abschluss und traf zum 1:1-Halbzeitstand.

Es folgten 75 Minuten, die es in sich hatten. Böckingen kombinierte, ohne zu klaren Möglichkeiten zu kommen, Ilsfeld vergab zahlreiche Konterchancen. Wieder eine strittige Szene führte zum 2:1 des SCI. Chiedu Samson Nwegbu brachte Hierl kurz vor der Strafraumlinie zu Fall. Den Freistoß setzte er zum 2:1 in den Winkel. Allerdings kam Nwegbu mit einer Gelben Karte glimpflich davon. Die Ilsfelder hatte hier eine Notbremse erkannt.

Ilsfeld fehlt das Matchglück

Einen Freistoß von Basri Tiryaki (55.) entschärfte Torhüter Nico Pfeiffer. Drei Minuten später lief Mahmoud alleine aufs Tor zu, sein Abschluss geriet ebenso zu schwach wie in der 67. Minute. Fast im Gegenzug gab es dann einen Elfmeter für die Böckinger. "Ich verspreche, das war kein Elfmeter", meinte Pfeiffer nach dem Spiel. "Ich hatte den Ball in der Hand und der rennt in mich rein. Der Schiedsrichter hatte die Situation anders bewertet. Fatih Kara (70.) verwandelte sicher zum 2:2. In der 87. Minute musste dann Dorn nach einem Foul im Zweikampf vom Feld. Eine harte Entscheidung. So gingen die Ilsfelder in Unterzahl in die Verlängerung. Nichtsdestotrotz ging der SCI zum dritten Mal in Führung. Hierl (97.) wurde gefoult und verwandelte den Elfmeter selbst zum 3:2.

Böckingen lässt sich zu Frustaktionen hinreißen

Der SCB verlor nun kurz die Fassung, leistete sich einige Frustfouls und Sören Holzwarth (100.) musste mit Rot vom Feld, als er Mahmoud von hinten in die Beine trat. Langsam beruhigten sich die Gemüter wieder. Bei einem Konter lief erneut Hierl der Böckinger Abwehr davon, seine Hereingabe setzte Mahmoud an den Pfosten. Fast im Gegenzug rettete Pfeiffer gegen Kara. Doch der Böckinger Kapitän glich dann in der 113. Minute mit einem Freistoßtor zum 3:3 aus.

Wieder Mahmoud (117.) hatte dann den Siegtreffer auf dem Kopf, doch erneut traf er nur den Pfosten. Er war allerdings bei dem abgewehrten Ball auch etwas überrascht. Marcel Hetzer schoss wenige Augenblicke über das Tor. "Nach 90 Minuten war ich nicht zufrieden, nach 120 schon", sagte Mahmoud. "Im Elfmeterschießen kann man keinem einen Vorwurf machen." Der SCB hatte die besseren Nerven. Gleich drei Ilsfelder scheiterten an Torhüter Tim Gondek. Nach acht Schützen war damit schon Schluss. "Wir haben es uns unnötig schwer gemacht", meinte SCB-Trainer Sahin Özel. "Wir hatten Platz, unser Spiel aufzuziehen. Aber es hat uns etwas ausgebremst, weil es ein Finale war. Wir sind aber froh, das es so gelaufen ist."

SCB-Trainer Sahin Özel kommt sich wie in einem Film vor

"Das hätte ich vor einem Jahr nie gedacht, dass wir Meister werden und den Pokal holen", meinte Sahin Özel, Trainer des SC Böckingen. "Wir konnten ja wegen des Saisonabbruchs über den Meistertitel nicht richtig jubeln." Umso mehr freute er sich über das gewonnene Finale. "Das ist jetzt wie ein Film. Ich werde das erst später realisieren", sagte Özel. "Durch den Pokalsieg können wir jetzt Euphorie mit in die Runde nehmen, das ist ganz wichtig. Ich denke, bis dahin passt es auch mit den Neuzugängen.

SC Böckingen: Gondek, Nwegbu, Muth (111. Idzan), Kocak (61. Imer), Kara, Feyerabend (84. Karaman, 110. Kolic), Ibis, Tiryaki, Holzwarth, Yilmaz, Zounzounras.

SC Ilsfeld: Pfeiffer, Lauterwasser, Ziegler, Geiger, Yannick Fackler, Hetzer, Dorn, Fischer (90. Enchelmaier), Hierl (112. Zeltner), Chris Fackler (74. Güttler), Maile (53. Mahmoud).

Tore: 0:1 (27.) Torben Hierl, 1:1 (37.) Thomas Muth, 1:2 (52.) Torben Hierl, 2:2 (70.) Fatih Kara, 2:3 (98.) Torben Hierl (Foulelfmeter), 3:3 (113.) Kara.

Elfmeterschießen: Marc Enchelmaier vergibt, Marin Idzan 4:3, Elias Ziegler 4:4, Cem Ibis 5:4, Marcel Hetzer vergibt, Yannick Fackler vergibt, Alperen Yilmaz 6:4.

Karten: Gelb/Rot (87.) Philipp Dorn (Ilsfeld), Rot (100.) Sören Holzwarth.

Schiedsrichter: Benjamin Maier.

Marc Hofacker musste es erst einmal verdauen. "Krass, dass wir es geschafft haben", sagte der stellvertretende Abteilungsleiter des TSV Pfedelbach. Der Landesligist steht im Halbfinale des WFV-Pokals der vergangenen Saison. Mit 2:0 besiegte der TSV am Samstag im Öhringer Otto-Meister-Stadion den Ligakonkurrenten FV Löchgau. "Heute Nacht muss mich jemand zwei Mal zwicken, damit ich das glaube", meinte Hofacker. Und er gab zu: "Wahnsinn, mir sind Freudentränen gekommen. Das ist schon etwas Besonderes für einen Dorfverein mit unseren Mitteln."

Nun geht es nächsten Samstag im Halbfinale gegen den Regionalligisten TSG Balingen. "Das ist ein Bonusspiel", sagt Hofacker. Die Erstrundenpartie dieser Saison gegen die Neckarsulmer Sport-Union, das auf Samstag angesetzt war, wird hingegen verlegt.

Perfekter Einstand für Michael Blondowski

Der Erfolg war auch ein perfekter Einstand für Michael Blondowski in seinem ersten Pflichtspiel als Cheftrainer. "Wahnsinn, Halbfinale, Nebenziel erreicht", waren die ersten Worte, die er fand. "Es ist eine Sensation. Das Märchen geht weiter. Wir haben nicht damit gerechnet, aber darauf gehofft."

Aber trotz der Euphorie hatten die Pfedelbacher einen realistischen Blick auf das Spiel. "Ab der 35. Minute war Löchgau besser", sagte Blondowski. Und Kapitän Sergen Uzuner analysierte: "In der zweiten Halbzeit hatten wir zu wenig Entlastung." Ähnlich sah es auch der spielende Co-Trainer Markus Schilling: "Wir haben zwei Gesichter gezeigt. In der zweiten Halbzeit war bei uns nur noch Mentalität auf den Platz."

Pfedelbacher zunäch spritziger und spielfreudiger

Die Pfedelbacher waren zunächst das bessere Team, wirkte spritziger und spielfreudiger. Löchgau, das zu den Titelkandidaten der Landesliga-Saison gezielt wird, begann pomadig. Der TSV hatte die klareren Aktionen in der Offensive. Das 1:0 fiel durch einen Fernschuss von Janik Pfeiffer (14.) aus 25 Metern. Zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Löchgau hätte sich nicht beschweren können, wenn Jens Schmidgall in der 22. Minute das 2:0 nachgelegt hätte. Er lief alleine aufs Tor zu, schob den Ball jedoch am Gehäuse vorbei.

Nach einer halben Stunde kamen die Gäste besser in die Partie. Einen ersten Warnschuss von Kubilay Baki lenkte Torhüter Hannes Fischle mit einer prima Reaktion ins Aus. Acht Minuten später parierte Fischle erneut einen Fernschuss von Baki. "Er war der Man of the Match. Hat das Spiel für uns entschieden", sagte Blondowski.

Löchgau ist nach der Pause das bessere Team

Nach der Pause war dann Löchgau das ganz klar tonangebende Team. Pfedelbach schaffte es kaum noch, sich zu befreien und den Ball über eine längere Zeit in den eigenen Reihen zu halten. Doch so wie auf der einen Seite die Entlastung fehlte, fehlte auf der anderen die Durchschlagskraft. Der FV hatte auch zu wenige Ideen, um die TSV-Defensive in allzu große Verlegenheit zu bringen. So prüfte in der 81. Minute Terry Asare mal wieder Fischle, der aber mit dem Fuß abwehrte. Ein Schuss von Janis Lamatsch (87.) flog ganz knapp am Pfosten vorbei.

In dieser Phase spürten die Zuschauer, dass das Team Unterstützung braucht und feuerte den TSV mittels Standing Ovations an. Die Gastgeber mobilisierten die letzten Kräfte. Nach einem langen Abschlag von Fischle und einer Verlängerung ging Schmidgall in de Nachspielzeit aufs Tor zu und traf zum 2:0. "Das war am Ende Pfedelbach like, kämpferisch gut", meinte TSV-Co-Trainer Sead Halilovic. "Wir haben nur wenig zugelassen." Doch auch für ihn war es wie für Hofacker "nervenaufreibend". "Mir ging der Puls", sagte Hofacker.

Zuschauer verlassen das Stadion nach Schlusspfiff zügig

Nach einem kurzen Jubel der Mannschaft vor den Fans, verließen die Zuschauer zügig das Stadion - ganz den Corona-Vorschriften entsprechend. Und so wurde es eben eine einsame Siegesfeier des Teams. Das konnte aber verkraftet werden.

TSV Pfedelbach: Fischle, Hütter, Hilkert (82. Kevin Schmidgall), Schilling, Frank, Uzuner (62.) Bantel, Jens Schmidgall, Eberhardt, Gebert, Ehrle (86. Blondowski), Pfeiffer (68. Volkert).

FV Löchgau: Kretschmer, Kühnle, Trautwein, Haug, Baki, Lamatsch, Gurth, Wieland, Schwara, Sprigade (65. Asare), Andric.

Tore: 1:0 (14.) Janik Pfeiffer, 2:0 (90.+3) Jens Schmidgall.

Schiedsrichter: Marcel Lalka.

Zuschauer: 400

Ein bisschen Körperkontakt abseits des Fußballfeldes gab es dann doch. Nach dem Schlusspfiff klatschten die Spieler des TSV Obersontheim mit all ihren Anhängern über die Bande hinweg ab. Natürlich mit gebührendem Abstand. Auch zwischen der SGM Niedernhall/Weißbach und den Obersontheimern hatte in den 45 Minuten zuvor so einiges gelegen, als aus der knappen 1:0-Pausenführung des Favoriten ein 8:0 geworden war.

Völlig verdient krönte sich Obersontheim zum Bezirkspokalsieger und schaffte das Double. "Natürlich tut so ein Ergebnis erstmal brutal weh. Auf der anderen Seite habe ich meinen Jungs gesagt, dass ein 0:1 noch mehr weh getan hätte. Hinten raus ist uns wirklich der Sprit ausgegangen. Obersontheim hat einfach auch individuelle Klasse, ihrem Tempo konnten wir am Ende nicht mehr folgen", sagte SGM-Coach Klaus Heinle.

Gewissenhafte Corona-Maßnahmen

"Hier regiert die SGM", skandierte ein Anhänger von Niedernhall/Weißbach zum Schlag seiner Trommel vor der Brust wenige Minuten vor dem Anpfiff des Bezirkspokal-Finales. Und ja, mit Blick neben das Wachbacher Fußballfeld stimmte das schon. Wegen der gewissenhaften Corona-Maßnahmen auf jeweils eine Seite des Platzes verwiesen, waren die nur etwa über 100 Obersontheimer Fans zur Linken des einzigen Eingangs klar unterlegen unter den insgesamt etwa 350 Zuschauer.

Auf dem Feld gab am Anfang aber direkt ihr TSV den Ton an. Die Tormusik für den Favoriten ertönte bereits nach sechs Minuten. Marcel Hossner hatte sich über links leichtfüßig durch die träge SGM-Defensive getänzelt und aus spitzem Winkel einfach eingeschoben. 1:0. Nur zehn Minuten später hätte Hossner nachlegen können, schoss vom Elfmeterpunkt aber neben das Tor. Marco Pfitzer war im Strafraum gefoult worden.

SGM spielt munter mit

Die Trommel des Fans lag schon auf dem Boden und war einem Frustbier gewichen. Seine SGM steckte aber nicht auf und hatte dann insgesamt mehr von der ersten Hälfte. Was sie kaum hatte, waren aber klare Torchancen. Die vielen Flanken und langen Bälle fanden nur selten einen Abnehmer. Der Ausgleich lag zwar einige Male in der schwülen Luft, doch er fiel nicht. Trotzdem gab es Pausenapplaus für Niedernhall/Weißbach.

"Es war für uns eine ganz schwere erste Halbzeit. Wir hatten gegen den Ball und bei zweiten Bällen Probleme, haben viel schleifen lassen", monierte der Obersontheimer Trainer Michael Deininger: "Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und sehr, sehr gut umgesetzt."

Marco Pfitzer dreht mit vier Toren auf

Besonders Marco Pfitzer drehte nach Wiederanpfiff auf Seiten des TSV voll auf und sorgte mit dem 2:0 (50.) und 3:0 (53.) schnell für klare Verhältnisse. Die SGM stemmte sich mit offensiver Umstellung vergeblich gegen die drohende Niederlage.

Obersontheim nutzte die sich nun bietenden Räume eiskalt aus, spurtete Niedernhall/Weißbach Schritt für Schritt davon. TSV-Kapitän Tim Blümel erhöhte auf 4:0 (62.). Pfitzer machte sich mit zwei weiteren Treffern (72. und 88.) zum Man of the Match. Dazwischen trafen Hossner per direkt verwandeltem Freistoß (76.) und der eingewechselte Kai Graf.

Das Endspiel des Unterländer Bezirkspokals um den Fussball-in-bw.de-Cup gibt es als live-stream im Internet. Link zum Live-Stream
In Zusammenarbeit mit HNxTV übertragen wir das Finale am kommenden Sonntag, 2.8.2020 um 16:00 Uhr live im Internet.
Coronabedingt dürfen nur maximal 500 Leute das Biberacher Stadion betreten und ist längst ausverkauft. Das Interesse an diesem Spiel dürfte aber deutlich höher liegen. Deshalb kam es zu der Kooperation zwischen fussball-in-bw.de und HNxTV um Michael Grond. "Es wäre jammerschade wenn wir das nicht hinbekämen." so Grond,  der mit zwei Kameras und einem Kommentatorenduo anrückt.

Die Punktrunde 2019/2020 wurde wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen. Nach den überraschend schnellen Lockerungen war es ab dem 1. Juli aufgrund der Corona-Verordnung Sport des Landes Baden-Württemberg möglich, den Bezirkspokal zu Ende zu spielen. Am Wochenende werden auf dem Sportgelände des TSV Biberach die Final-Partien der Männer, Frauen und Senioren ausgetragen.

Diesen Samstag (14 Uhr) stehen sich bei den Senioren der SC Ilsfeld und SV Leingarten gegenüber. Ab 16 Uhr ermitteln die Frauen des SV Heilbronn a.?L. und der SGM Ilsfeld/Neckarwestheim ihren Pokalsieger. Sonntags (16 Uhr) spielen bei den Männern der SC Böckingen und Ilsfeld. Der SCI steht somit in allen drei Wettbewerben in den Endspielen. Das hat zuvor noch kein anderer Verein geschafft. Die Ilsfelder träumen nun vom ganz großen Coup. "Unser Ziel ist es, alle drei Pokale zu gewinnen", sagt Elias Ziegler, Abteilungsleiter der SCI-Aktiven.

Männer: Ilsfeld gegen den SC Böckingen - vor dem Start des Pokalgeschehens im August 2019 hätte wohl niemand auf diese Endspiel-Paarung gewettet. Selbst vor einer Woche stand der SCI noch auf keinem Tippzettel. Doch dem Bezirksliga-Vorletzten - der den Klassenerhalt nur schaffte, da in der abgebrochenen Saison keine Absteiger ausgewiesen wurden - gelang mit dem 2:0-Halbfinalerfolg über den Neu-Landesligisten und Pokalfavoriten Türkspor Neckarsulm die große Überraschung.

"Der Sieg war verdient. Wir hatten die besseren Chancen, das Spiel hätte auch 4:0 oder 4:1 enden können", berichtet Elias Ziegler. "Der größere Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit waren ausschlaggebend." Diese beiden Faktoren sollen auch gegen Böckingen wieder zum Tragen kommen.

"Mit den Aktiven hat Ilsfeld noch nie das Finale erreicht", sagt Ziegler. "Gegen den SCB haben wir noch nie gespielt, aber der ist in die Bezirksliga aufgestiegen, das wird eine Begegnung auf Augenhöhe." Ein "Gnadenerlass" des Württembergischen Fußballverbandes sorgte dafür, dass der SCI im bisherigen "Pokal-Nachsitzen" einen wichtigen Leistungsträger einsetzten durfte. "Yannick Fackler hatte im letzten Punktspiel im März die Rote Karte erhalten, doch der WFV hat alle Spieler mit einer Sperre von weniger als zwölf Wochen begnadigt."

Auf den Unterland-Pokalsieger wartet Landesligist Türkspor Neckarsulm

Zum Pokalsieger wider Willen kann der SC Böckingen werden. Dass dieser Wettbewerb noch zu Ende gespielt wird, kam den SCB-Funktionären eher ungelegen, doch die Mannschaft wollte teilnehmen. "Aber jetzt stehen wir im Finale und wollen dieses auch gewinnen", sagt Trainer Sahin Özel mit heiserer Stimme, die er sich aber nicht beim Feiern nach dem Halbfinalsieg eingefangen hat. "Ich habe zu lautstark gecoacht", erklärt Özel. "Feiern wollen wir erst am Sonntag". Dem SCB geht es weniger um die schmucke Pokal-Trophäe. "Nur der Endspiel-Sieger ist für den WFV-Pokal qualifiziert", sagt Özel. Die erste Runde wird am 8. August ausgetragen. Auf den Unterland-Pokalsieger wartet Landesligist Türkspor Neckarsulm als Gegner.

"Ilsfeld ist kampfstark, ein zusammengewachsenes Team", warnt Özel. Gewinnt Böckingen, es wäre ein kleines Triple. Da es sich um einen Wettbewerb der vergangenen Runde handelt, steht das Team als A-Ligist im Endspiel. Der A3-Meister ist damit A-Klassen-Pokalbester. Der Bezirkspokalsieg wäre der dritte Titel der Saison 2019/2020.

Frauen: Für die Frauen des SV Heilbronn am Leinbach ist es die erste Finalteilnahme. "Motiviert waren wir immer, aber gereicht hat es bisher nie", sagt Ramona Dierolf, Spielerin und Abteilungsleiterin der SVH-Frauen. "Mit dem SV Sülzbach haben wir im laufenden Wettbewerb den Titelverteidiger und vermeintlich stärksten Gegner besiegt." Im Endspiel gibt es nun aber keinen Favoriten, es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Bei hochsommerlichen Temperaturen könnte die körperliche Fitness entscheidend sein. Das einzige Aufeinandertreffen in der Punktrunde der Regionenliga gewann der SVH in Ilsfeld deutlich mit 4:0. "Unsere Frauen sind hochmotiviert", weiß aber Elias Ziegler. Die Zeichen stehen auf Revanche.

Ü32-Finale Im Finale des Ü32-Wettbewerbs treffen der SC Ilsfeld und SV Leingarten aufeinander. "Leingarten ist der Favorit", sagt SCI-Spieler Marco Fackler. "Aber es ist Pokal und in diesem Wettbewerb sind wir Titelverteidiger." Für Fackler ist entscheidend, wie beide Teams mit den Temperaturen zurechtkommen. Am Samstag werden mehr als 30 Grad erwartet. Der SV Leingarten hat den Punktspielvergleich in der Bezirksliga 1:0 gewonnen und wurde Meister, Ilsfeld Dritter. In den Jahren zuvor war der SC Ilsfeld vier Mal Bezirksliga-Meister. "Die Chancen stehen 50 zu 50, es wird ein Spiel auf Augenhöhe",sagt der 60-jährige SVL-Akteur Jürgen Schöpf und regt wegen der zu erwartenden Hitze an: "Vielleicht kann man ja zwei Trinkpausen je Halbzeit einlegen."

Es geht wieder los: Nach bald fünfmonatiger Pause stehen für einen Teil der Fußballer aus dem Raum Sinsheim die ersten Pflichtspiele an. Zum Auftakt des Verbandspokals sind fünf Teams gefordert - zwei davon treffen direkt aufeinander. Die Vorfreude ist groß. Alle Partien sind für Sonntag, 17 Uhr, angesetzt. Ein Überblick.

Spvgg 06 Ketsch - VfB Eppingen

Ein Athletik-Test Anfang der Woche hat David Pfeiffer bestätigt, was in den ersten beiden Tests schon zu sehen war: "Die Jungs sind fit, haben in der Pause was gemacht", sagt der Trainer des Verbandsligisten. Trotzdem gingen die Duelle mit den Oberligisten Astoria Walldorf II (0:1) und CfR Pforzheim (0:3) glatt verloren. Das ändert nichts daran, dass gegen Ketsch der Einzug in Runde zwei gelingen soll. "Wir wollen unbedingt", sagt Pfeiffer, der den Verbandspokal sonst immer als willkommenen Test ansieht. Diesmal nicht.

Den Kraichgauern sind Testgegner weggebrochen. "Wenn wir nicht weiterkommen, müssen wir gucken, wie wir es machen", meint der ambitionierte Trainer. Als ein inzwischen gestandener Verbandsligist sei man gegen den Landesligisten Favorit. "Aber wir haben vor zwei Jahren gesehen, dass das schnell in die Hose gehen kann." Da benötigte Eppingen in Ketsch die Verlängerung, um weiterzukommen. Dazu kommt, es ist recht früh in der Vorbereitung und der Unterschied sei nicht so groß. Und Ketsch hat schon auf sich aufmerksam gemacht: "Die haben in der Woche mit Sandhausen II einen Oberligisten 4:3 geschlagen." Umso mehr nehme er die Aufgabe ernst.

Dennoch steht am Samstag zuvor ein weiterer Test an: Mit dem FSV 08 Bissingen kommt der nächste Oberligist nach Eppingen (11 Uhr). Ein Highlight, findet Pfeiffer. Der Kader sei groß genug, dass am Wochenende kein Spieler zwei Mal 90 Minuten spielen müsse und werde.

TSV Kürnbach - TSG 91/09 Lützelsachsen

Seit inzwischen drei Wochen steckt Landesligist Kürnbach in der Vorbereitung. Um die Mannschaft in Ruhe kennenzulernen zu können, bat der neue Spielertrainer Andreas Macelski seine Spieler am 13. Juli zum Trainingsauftakt. Und der 37-Jährige ist zufrieden: "Die Beteiligung ist hoch, die Jungs ziehen gut mit." Das spiegelte sich auch im bisher ersten und einzigen Test wider: Gegen Landesligist FV Hambrücken spielte Kürnbach 1:1. "Es war eine gute Leistung von uns, vor allem das hohe Tempo war nach der langen Pause schon erfreulich", sagt Macelski. Erfreulich war auch, dass der Gegentreffer aus einem Elfmeter und eben nicht aus dem Spiel heraus entstand.

Dazu kommt, dass Marius Steinmetz, der seinem Team in der abgebrochenen Saison lange Zeit gefehlt hatte, getroffen hat. Auf seine Treffer ist Kürnbach angewiesen, er soll am besten gleich gegen die TSG Lützelsachsen nachlegen. Macelski hat sich informiert, weiß, dass der Landesliga-Aufsteiger mit einer jungen, hungrigen Mannschaft kommt. "Bei uns freut sich jeder auf das Spiel, die Spieler, das ganze Umfeld." Im Test gegen Hambrücken kamen fast die erlaubten 100 Zuschauer - am Sonntag werden es vielleicht mehr. "Alle sind auf Entzug", sagt Macelski, der eine Runde weiterkommen mag.

TSV Neckarbischofsheim - TSV Steinsfurt

Ein Derby, dazu zweier Ligakonkurrenten im Verbandspokal? In Runde eins? Neckarbischofsheim und auch der TSV Steinsfurt könnten mit dem Los hadern, die beiden Trainer aber sind davon weit entfernt. "Ein schöner Zufall", sagt Steinfurts Christian Stumpf. Und Oliver Mahrt sagt, dass sein Team "voller Vorfreude auf dieses Kräftemessen" sei. Einen Favoriten kann "Bischesses" Trainer nicht erkennen. "Steinsfurt kommt als Aufsteiger mit breiter Brust und hat sich sehr gut verstärkt. Das wird ein Duell auf Augenhöhe." Seit eineinhalb Wochen sind die Gastgeber im Training, gehen ohne Testspiel in dieses Pokalduell. "Wir wissen noch nicht, wo wir stehen", sagt Mahrt.

Da weiß Steinsfurt schon mehr - das 4:0 unter der Woche bei Bezirksligist Neckarsulmer Sport-Union II, bei dem Co-Trainer Julian Keitel bereits wieder zwei Mal traf, ist ein Fingerzeig. "Das war gut", sagt Stumpf. Sein Team hätte gut gegen den Ball gearbeitet, gut verschoben. Kleiner Wermutstropfen: "Wir hätten höher gewinnen können." Macht diese gelungene Generalprobe den TSV zum Favoriten am Sonntag? "Nee, so weit sind wir nicht." Ohnehin soll das Duell niemand überbewerten. "Von uns beiden ist noch keiner bei 100 Prozent." Interessant dürfte es dennoch werden, die Steinsfurter wollen alles raushauen. Zumal viele Zuschauer ihr Kommen angekündigt haben.

FVS Sulzfeld - VfB St. Leon

Zusammen feiern können sie schon, das haben Philipp Müller und seine Jungs bereits rausgefunden. Seinen Einstand hat der neue Spielertrainer des FVS Sulzfeld zu Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison in der A-Klasse gegeben - er ist hellauf begeistert. "Das ging bis in die frühen Morgenstunden", sagt der 38-Jährige. Dass sie in dieser Konstellation auch zusammen kicken können, das muss das Team noch beweisen. Müller hat daran keine Zweifel, sieht im 2:0-Sieg im bislang einzigen Test gegen den Unterländer Kreisliga-Vertreter Güglingen ein Indiz. "Wir haben technisch beschlagene Einzelspieler, aber konditionell haben wir Luft nach oben", erzählt Müller. Seine Sulzfelder hätten mehr Tore machen müssen. "Wichtig war mir aber, dass die hinten Null steht."

Gelänge das auch am Sonntag gegen den VfB St. Leon, käme das wohl einer Sensation gleich. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. "Aber im Fußball ist alles möglich, erst recht im Pokal", meint Müller. "Wir wollen am Sonntag was reißen." Aber nicht mit offenem Visier, sondern über Konter. Vor allem über die schnellen Außen, die Tobias Zakel, der von Verbandsligist VfB Eppingen gekommen ist, im Sturmzentrum bedienen sollen. Scheiden die Sulzfelder aus, wäre es gegen einen guten Landesligisten kein Drama. "Dann hatten wir auf jeden Fall einen guten Test", sagt Müller.

Früher kommen

Pünktlich zur ersten Runde im Verbandspokal sind zwar wieder mehr Zuschauer zugelassen - die Hygiene- und Abstandregeln aber haben nach wie vor Gültigkeit. Weil die Vereine die Corona-Vorschriften zwingend einhalten müssen, bitten alle Gastgeber die Zuschauer, früher als üblich zum Sportplatz zu kommen. Das gilt insbesondere für das Derby Neckarbischofsheim gegen Steinsfurt, weil durchaus mehr Andrang zu erwarten sei.

Der Saisonstart (Pokal am 15./16. August, Punktrunde 22./23. August) im Fußballbezirk Unterland rückt immer näher - und damit auch Beginn der Serie Amateurfußball 2020/2021.

An dieser Stelle nochmals der Appell an die zuständigen Vereinsvertreter, ihre Spielerkader (mit Altersangabe) und die Kontaktdaten (Handy- und Geschäftsnummern der Trainer und Abteilungsleiter) auf dem Internetportal www.spielerkader.de bis nächsten Dienstag zu aktualisieren. Die Erstellung und Veröffentlichung der Kaderseiten bedeutet für die Redaktion einen immensen Arbeits- und Zeitaufwand und macht einzig Sinn, wenn alle Vereine ihre jeweiligen Listen ernsthaft aktualisieren. Die Vereine haben in den vergangenen Jahren Zugangspasswörter für spielerkader.de erhalten. Club-Mitarbeiter, die über keine Zugangsdaten mehr verfügen, oder diese verlegt haben, können bei Uli Wüst unter der Telefon-Nummer 0171 6501568 oder per Mail (uli.wuest@t-online.de) nachfragen.

TG Offenau/UFC Neckarsulm machen gemeinsame Sache

Die TG Offenau hatte sich in der Winterpause der vergangenen Saison zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre aus dem Spielbetrieb abgemeldet. Der UFC Neckarsulm verschwand nach der Saison 2016/2017 von der Fußball-Landkarte. Für die neue Saison bündeln nun die beiden Vereine ihre Kräfte und gehen in der Kreisliga B2 als SGM Offenau/UFC Neckarsulm an den Start. Die Idee, wieder bei der TGO einzusteigen, hatten Marcel Dietrich und Simon Breuling schon längere Zeit. Doch nach dem Offenauer Rückzug standen in der Folge zu wenige Spieler zur Verfügung. Zusammen mit dem UFC konnte dann aber eine Mannschaft gemeldet werden. Dietrich und Breuling übernehmen zumindest in der Anfangsphase den Job als Spielertrainer-Duo. Dass es zur Kooperation zweier Vereine gekommen ist, die geografisch jetzt nicht nebeneinander beheimatet sind, ist der räumlichen Nähe von Breuling und Thomas Stutz, Vorstand des UFC Neckarsulm, als Nachbarn in Offenau geschuldet. "Wir sind ins Gespräch gekommen und haben gesagt, wir probieren es einfach mal", erzählt Breuling. Und so führte , quasi eine "Nachbarschaftshilfe" zu einer neuen Spielgemeinschaft.

Während sich die TG mit eher älteren und erfahrenen Spielern einbringt, stellt der UFC den jüngeren Part, mit mehrheitlich Spielern, die aus der A-Jugend der Neckarsulmer Sport-Union kommen. Der Kader umfasst 29 Spieler. "Wir haben fünf Jungs, die nicht spielen dürfen, da sie noch nicht 17 Jahre alt sind", erzählt Breuling, der zuletzt das Trikot der SG Bad Wimpfen trug. "Zunächst geht es aber darum, Spaß zu haben und uns als Mannschaft zu etablieren." Was das Traineramt betrifft, da sagt Breuling: "Wir werden sehen, wie es mit uns läuft. Sollte es nicht funktionieren, suchen wird einen externen Trainer. "

Simon Breuling wurde bei der Abteilungsversammlung zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Sein langjähriger Vorgänger Jürgen Bader hatte nicht mehr kandidiert. Die weiteren Funktionäre: Volkan Aydin (stellvertretender Abteilungsleiter), Marcel Dietrich (Kassierer), Daniel Lotz (Schriftführer), Silvano Landolfi (Beisitzer) und Osman Özden (Beisitzer). Das Premieren-Vorbereitungsspiel der SGM am 18. Juli beim B3-Ligisten SGM MassenbachHausen II ging 1:3 verloren. Das erste Tor in der Geschichte der neuen Spielgemeinschaft erzielte Osman Özden. Auch der zweite Test beim 1:4 gegen den A2-Vertreter Obereisesheim endete mit einer Niederlage. Julian Kümmerling hatte für die zeitweilige Führung der SGM gesorgt. An diesem Samstag wird im ersten Heimspiel um 16 Uhr Türkspor Mosbach II erwartet.

Nachtrag vom Staffeltag

Auf dem Staffeltag des Bezirks Unterland wurde beschlossen, den verschärften Abstieg zum Erreichen der Normzahl von 16 Vereinen in der Bezirksliga (aktuell 19 Teams) auf zwei Spielzeiten auszuweiten. Statt sechs gibt es in der nächsten Saison nur vier Direktabsteiger. Der Bezirksvorsitzende Ulrich Preßler vermeldet nun aber einen Zusatz: "Nach Rücksprache mit dem Verbandsspielausschuss muss die Anzahl der Direktabsteiger in der Bezirksliga vorsorglich mit fünf angegeben werden, für den Fall, dass beide Unterländer Landesligisten absteigen sollten."

DFB-Stützpunkt sucht Trainer

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sucht in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Fußballverband einen Honorartrainer für den DFB-Stützpunkt Michelbach/Wald bei Öhringen. Voraussetzung ist die Fußballtrainer B-Lizenz (im Ausnahmefall auch die C-Lizenz Leistungsfußball mit der Bedingung, innerhalb von 18 Monaten die B-Lizenz zu erwerben). Es geht um die Umsetzung des Talentförderprogramms. Dazu gehören die Leitung der Trainingseinheiten der zehn- bis 14-jährigen Talente montags, sowie die dazu notwendige Sichtung bei Vereinsspielen und Turnieren. Schriftliche Bewerbung mit sportlichem Werdegang bitte an Stüzpunktkoordinator Oliver Kuhn (oliver.kuhn@dfb.de).

Schiedsrichter-Neulingskurs ab 8. September

Die Schiedsrichter schlagen Alarm, mal wieder. Die Zahl der aktiven Unparteiischen im Unterland nimmt weiter ab. Zuwachs ist daher dringend notwendig. Aus diesem Grund führen die beiden Unterländer Schiedsrichter-Gruppen Heilbronn und Kocher/Jagst einen Neulingskurs durch. Der Lehrgang - ein Informations- und acht Schulungsabende - wird im Zeitraum vom 8. September bis 22. Oktober im Brauhaus Neckarsulm (Nebenraum) abgehalten. Informationen und Anmeldung unter www.schiri-heilbronn.de oder www.srg-kocher-jagst.de oder persönlich bei Tasso Kühn oder Niklas Klüdtke.

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