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Donnerstag, 16. Februar 2012

Fanaktion überraschte SV-Coach Gerd Dais

(Eibner Pressefoto:) Sandhausen. Eine besondere Überraschung hatten sich die SVS-Fans am ver-gangenen Dienstag für den "Macher des Erfolgs" ausgedacht. Vor genau einem Jahr (14.Februar 2011) war Gerd Dais auf den Trainerstuhl des SV Sandhausen zurückgekehrt und so fanden sich 18 Fans der verschiedenen SVS-Fanclubs nach dem Training ein. Der Fanbeauftragte Stefan Allgeier überreichte Gerd Dais vor versammelter Mannschaft zwei Flaschen Rotwein und wies dabei auf die Erfolge im zurückliegenden Jahr hin: Der SVS hat unter Gerd Dais kein Heimspiel mehr verloren und aus 45 Begegnungen lautet die Bilanz: 24 Siege, 14 Unentschieden und nur 7 Niederlagen. Darunter fallen auch jene Erfolge, die zum badischen Pokalsieg 2011 und dem diesjährigen Halbfinaleinzug geführt haben. Bei den Niederlagen ist auch das DFB-Pokalaus gegen den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund berücksichtigt. Dais bewahrte den SV Sandhausen in der letzten Saison vor dem Absturz in die Regionalliga und führte sein Team in dieser Punkterunde an die Tabellenspitze der dritten Liga, welche erst letzte Woche "vorübergehend" an Aalen abgegeben wurde. Nachdem Gerd Dais in seiner ersten Amtszeit den SVS nach dem Aufstieg in der Drittklassigkeit etabliert hatte, könnte am Ende der laufenden Saison der ganz große Coup folgen.


Fanaktion überraschte SV-Coach Gerd Dais


Der bei den Fans beliebte Erfolgstrainer bedankte sich für die geglückte Überraschung und bedankte sich für das Geschenk. "Ohne eine funktionierende Mann-schaft kann man keine Spiele gewinnen. Da gehören alle dazu, die Spieler wie das Team hinterm Team", sagte der Übungsleiter und hat nichts dagegen, "wenn die Erfolge weitergehen". Dais abschließend: "Es sind noch 14 Punktspiele, wir haben noch vieles vor, auch im Pokal und ich denke, wir sollten in den nächsten Wochen und Monaten noch mal alle Kräfte mobilisieren, um wirklich das ganz Große auch zu schaffen. Wir sind dazu fähig - es liegt letztendlich an uns selbst".
Alexander Münch